Die zunehmende Zahl heißer Tage zeigt, wie wichtig es ist, unsere Wohn- und Lebensbereiche an die veränderten klimatischen Bedingungen anzupassen. Neben einer energetischen Sanierung des eigenen Hauses können auch Maßnahmen im Außenbereich dazu beitragen, Hitze zu reduzieren und Regenwasser besser aufzunehmen.
Daher wird die Verbandsgemeinde künftig auch die Entsiegelung von Flächen sowie den Rückbau von Schottergärten ab einer Größe von 25 m² fördern. Darüber hinaus wird der Einbau eines nachhaltigen Regenwassermanagements unterstützt. Dazu zählen beispielsweise Zisternen, Anlagen zur Regenwasserversickerung und Regenwassermulden.
Wie funktioniert die Meilenstein-Förderung?
Für die Förderung stellt die Verbandsgemeinde jährlich einen festen Fördertopf zur Verfügung. Für die unterschiedlichen Maßnahmen können Antragstellende – abhängig von Art und Umfang der Maßnahme – eine bestimmte Anzahl an Punkten sammeln.
Nach Ablauf des Förderzeitraums werden die Punkte aller bewilligten Anträge zusammengerechnet. Anschließend wird die zur Verfügung stehende Fördersumme durch die Gesamtzahl der erreichten Punkte geteilt. Daraus ergibt sich der Wert eines einzelnen Punktes. Dieser kann von Jahr zu Jahr unterschiedlich ausfallen und hängt davon ab, wie viele Förderanträge gestellt und wie viele Punkte insgesamt erreicht wurden.
Der konkrete Förderbetrag für die einzelne Maßnahme ergibt sich somit aus der Anzahl der erreichten Punkte und dem jeweiligen Punktwert des Förderjahres.

