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Reinhard-Blauth-Museum

in Weilerbach
Museen
  • Beerewei(n)museum
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    Eine große Besonderheit ist in der Westpfalz die traditionelle Beerewei(n)herstellung aus der „Frankelbacher Orsborner Mostbirne“. Diese Birnensorte gibt es nur in dieser Region, von einem Urbaum aus heidnischer Zeit. Fast in jedem Dorf stand eine von Zugtieren betriebene Obstmühle, mit deren Hilfe Birnen aber auch Äpfel gekeltert wurden, um daraus den Beerewein (Birnenwein) herzustellen. Kernstück des Beerewei(n)museums ist eine original Obstkelter aus Sandstein. Ergänzt durch weitere Gerätschaften, die zur Herstellung des Beerenweins benötigt wurden.

    Anhand von Zeichnungen, Landkarten, Fotos von Obstmühlen, Kupferstichen und Stahlstichen kann man die Geschichte des Beereweins und der Obstweinzubereitung in die frühe Geschichte zurück verfolgen. Nicht nur die Herstellung des Beereweins wird in unserem Museum dokumentiert, die Bedeutung der Streuobstwiesen für den Naturhaushalt und die Tierwelt wird herausgestellt.

    Anschrift:
    Beerewei(n)museum
    im Bürgerhaus
    Hauptstraße 8
    67685 Eulenbis

    Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung unter Telefon/Fax 06374-1310, Arnold Jung.
    Führungstermine: nach Vereinbarung
    Eintritt: 1 Euro, mit Beerewei(n)probe 1,50 Euro, mit Imbiß 2,50 Euro

  • Reinhard-Blauth-Museum
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    Im Reinhard-Blauth-Heimatmuseum in Weilerbach wird die Geschichte der Region von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert wieder lebendig.

    Älteste Funde vorgeschichtlichen Ackerbaus sind zwei Reibesteine aus der Jungsteinzeit, bootsförmige Handmühlsteine, wegen ihrer Form Napoleonshüte genannt. Ein Juwel der Ausstellung ist die Nachbildung eines kunstvoll verzierten goldenen Armreifes aus dem keltischen Fürstengrab von Rodenbach. Reste von Schalen, Töpfen und Krügen aus einem frührömischen Brandgräberfeld zeugen von der Zeit römischer Besiedlung.

    Auf ganz „persönliche“ Art erzählen viele Ausstellungsstücke von vergangenen Zeiten, so z.B. das Türschloß zur Arrestzelle des alten Bürgermeisteramtes. Zu den zahlreichen Kleinoden, die das Museum beherbergt, zählen auch drei große originale Kanzelbibeln aus dem 18. Jahrhundert.

    Ein großer Teil des Museums ist dem Alltag der Bevölkerung im 19 und 20. Jahrhundert gewidmet. Viele Werkzeuge, Möbel und sonstige Einrichtungsgegenstände aus dem häuslichen, landwirtschaftlichen und handwerklichen Bereich verdeutlichen die Lebens- und Arbeitsweise der Menschen.

    Verschiedene Dokumente, Urkunden, Karten und Grafiken runden die umfangreiche Ausstellung ab.

    Anschrift:
    Reinhard-Blauth-Museum
    im Bürgerhaus
    Schulstraße 6
    67685 Weilerbach
    Öffnungszeiten: Jeden ersten Sonntag im Monat von 15.00 - 17.00 Uhr und nach Vereinbarung.
    Info und Führungen: Tel. 06374 - 992909 oder 1697
    Internetpräsenz: www.heimatmuseum-weilerbach.de
       
    Eintritt frei

  • Westpfälzer Musikantenmuseum
    Westpfälzer Musikantenmuseum


    Das Westpfälzer Musikantenmuseum ist einem Berufszweig gewidmet, der wie kein anderer eine ganze Region geprägt hat: dem des Westpfälzer Wandermusikanten.

    Bedingt durch die schlechte wirtschaftliche Lage zogen ab der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum 2. Weltkrieg jährlich bis zu 2500 Musikanten aus der Westpfalz in die ganze Welt, um so den Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu verdienen. Allein in Mackenbach lebten 2 Drittel der Familien von "Musikantengeld".

    Lassen Sie sich durch die vielfältigen Exponate in die Welt der Westpfälzer Wandermusikanten zurückversetzen. Neben zahlreichen bekannten sowie ungewöhnlichen und seltenen Musikinstrumenten aus der ganzen Welt offenbaren zeitgenössische Fotos und Dokumente die Stationen des Musikantenlebens. Viele Musiker erlangten während ihrer Reisen hohe Anerkennung. Ihr musikalisches Schaffen wird deutlich durch handgeschriebene Noten und Eigenkompositionen, die Sie im Westpfälzer Musikantenmuseum betrachten können. Das Prunkstück der Ausstellung ist ein großes Modell des Zirkus Busch Berlin, das sogar im Guiness-Buch der Rekorde verzeichnet ist und an die zahlreichen Musikanten erinnert, die als Zirkusmusiker Arbeit fanden.

    Ein weiterer Teil des Museums ist dem Instrumentenbau gewidmet, der in unserer Region ebenfalls Tradition hat. Noch heute werden hier qualitativ hochwertige Blasinstrumente hergestellt.

    Anschrift:
    Westpfälzer Musikantenmuseum
    Schulstr. 10
    67686 Mackenbach
    Tel. 06374-8010791

    > zur Homepage des Westpfälzer Musikantenmuseums

    Öffnungszeiten: Sonntag von 14.00 - 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung,
    Tel. 06374 - 6065 oder 6475 (Herr Elwir Held) oder 4637 (Frau Annelie Mannweiler).
    Führungstermine: nach Vereinbarung unter Tel. 06374 - 6475 oder 4637 oder 6114
    Eintritt: frei


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