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Keltisches Fürstengrab

in Rodenbach
Sehen und Erleben Sie die Schönheiten im Westpfälzer Berg- und Hügelland

In der Verbandsgemeinde Weilerbach sind folgende Sehenswürdigkeiten zu besichtigen:

  • Tropfsteinhöhle Erzenhausen
    Tropfsteinhöhle Erzenhausen


    Entdeckung
    Im Jahre 1911 entdeckten zwei Erzenhausener Bürger am Westhang des Rautenart das Mundloch eines Stollens, als sie eine dort austretende Wasserader fassen wollten. Es eröffnete sich ihnen ein etwa 1,80 m hoher Stollen von insgesamt 76 m Länge. Der Fund war eine Sensation und gab Stoff für zahlreiche Spekulationen. Das Erstaunlichste an dem Stollen waren die vielen, ca. 20 cm langen und 1 bis 1,5 cm dicken Tropfsteine (Stalaktiten), die sich während der knapp 200 Jahre seit dem Anlegen des Stollens an der Decke gebildet hatten. Bei Lichteinfall leuchteten sie und gaben den Gängen so ein gespenstisches Aussehen. Die "Höhle" wurde ausgebaut und für Besucher zugänglich gemacht.

    Heute sind Ansätze von Tropfsteinen noch im hinteren Teil der Gänge erhalten. Durch ständig heruntertropfendes Wasser bilden sich die Stalaktiten wieder neu.

    Besichtigung
    Für eine Besichtigung ist eine Taschenlampe und festes, wasserdichtes Schuhwerk unbedingt erforderlich. In den Herbst- und Wintermonaten ist die Höhle geschlossen. Sie bietet zahlreichen Fledermäusen einen Unterschlupf zum Überwintern.

    Entstehung der "Tropfsteinhöhle"

    Öffnungszeiten: Von April bis September

  • Eulenkopfturm
    Eulenkopfturm


    Aussichtsturm auf dem Eulenkopf oberhalb der Ortslage Eulenbis mit herrlichem Fernblick bis zum Pfälzerwald, der Sickinger Höhe, dem Potzberg und dem Donnersberg.

    Öffnungszeiten:
    täglich von 14.00 bis 18.00 Uhr, sonntags ab 10.00 Uhr oder nach Voranmeldung unter Tel. 06374/3616 bzw. 06374/922-131 (Touristikbüro Verbandsgemeinde Weilerbach)
    Der Schlüssel zum Turm ist in der Eulenkopf-Gaststätte erhältlich.

  • Keltisches Fürstengrab Rodenbach
    Keltisches Fürstengrab Rodenbach


    Eine aufsehenerregende Entdeckung versetzte im Jahr 1874 das Dorf Rodenbach in Aufregung. Am „Fuchshübel“ war ein keltisches Hügelgrab gefunden worden, das nun in aller Eile ausgegraben wurde. Wegen der wertvollen Grabbeigaben ist anzunehmen, dass es sich bei dem Bestatteten um einen bedeutenden Mann gehandelt haben muß. Das Keltengrab, das auf die Zeit um 400 v. Chr. datiert wurde, ist seitdem als „Fürstengrab von Rodenbach“ bekannt und gilt als bedeutendster Fund aus der La-Tène-Zeit nördlich der Alpen.

    Die Ausgrabungen förderten u. a. eiserne Waffen und bronzene Gefäße zutage. Die wertvollsten Beigaben aber waren ein goldener Armreif sowie ein goldener Fingerring. Alle Originalfunde sind im Historischen Museum der Pfalz in Speyer zu sehen.

    Repliken des Armreifes und des Fingerrings befinden sich u. a. im Reinhard-Blauth-Museum in Weilerbach. Zudem sind diese Schmuckstücke sowie alle anderen Funde als Nachbildungen im rekonstruierten Fürstengrab an der „Unteren Weißlach“, direkt am Wanderweg „Vor- und Frühgeschichte“, ausgestellt.

    Anläßlich der 700-Jahr-Feier der Gemeinde im Jahr 2000 wurde das Fürstengrab mit der Grabkammer und seinen Grabbeigaben rekonstruiert und kann während der Sommermonate besichtigt werden.

    Öffnungszeiten: Von April bis Oktober. Eintritt frei.
    Führungen für Gruppen nach Vereinbarung unter Tel. 06374 - 922-131

  • Heidegericht Rodenbach
    Heidegericht Rodenbach



    In unmittelbarer Nähe des Fürstengrabes Rodenbach befindet sich die Nachbildung eines Heidegerichtes, das im Jahr 1595 bei Rodenbach entdeckt wurde.

    Beim Rodenbacher Heidegericht handelt es sich um eine uralte Gerichtsstätte mit 13 steinernen Stühlen, von denen 12 im Kreis angeordnet waren. Der 13. Stuhl, größer als die anderen, befand sich in der Mitte. Vermutlich reicht der Ursprung dieser Gerichtsstätte bis in die keltische Vergangenheit Rodenbachs.

    Führungen nach Vereinbarung unter Tel. 06374/922-131

  • Skulpturenweg Rodenbach
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    Der Rodenbacher Skulpturenweg stellt einen besonderen Höhepunkt im Wanderwegenetz der Verbandsgemeinde dar. Er beginnt beim Dorfweiher und führt entlang des Naturschutzgebietes bis zur alten Steige. 19 Skulpturen oder Skulpturengruppen fordern unsere Aufmerksamkeit heraus und laden zum Verweilen ein.

    Der Künstler Ludwig Grub (geb. 1930), der viele Jahre in Rodenbach lebte, hat Spuren hinterlassen: Von ihm stammt nicht nur der Brunnen in der Rathausstraße, den er unter Verwendung ehemaliger Viehtröge geschaffen hat, sondern auch die Gestaltung der „Rodenbacher Tümpelkriecher“ am Dorfweiher (Nr. 3). 2003 kam eine weitere Grub-Skulptur hinzu: ein Summstein, der Kinder und Erwachsene beim Spaziergang erfreuen und zu akustischen Experimenten auffordern will (Nr. 2).

    1991 hatte die Gemeinde Rodenbach Schülerinnen und Schüler der Steinbildhauerklasse der Meisterschule des Handwerks Kaiserslautern eingeladen, in Rodenbach einen Skulpturenweg zu gestalten. Schulleiter Fritz Buch und die Fachlehrer Peter Faust und Hubertus Kraatz unterstützen tatkräftig die Idee. Sponsoren und Paten halfen mit, das Projekt zu verwirklichen.

    Zwei Themen standen zur Wahl: Wasser (da der Weg am Bruchbach und am Wasserschutzgebiet entlang führt) und keltische Sagen (da Rodenbach durch das Fürstengrab eine besonders enge Verbindung zur keltischen Geschichte hat). Der Betrachter hat die Möglichkeit, jeder Skulptur eine eigene Deutung zu geben. Handelt es sich z.B. bei Skulptur Nr. 1 um Brunnenschalen, die das fließende Wasser weitergeben, oder steht da ein keltischer Krieger wehrhaft am Weg? Der Künstler Martin Blank lässt wie seine Mitschüler viele Deutungen zu.

  • Obstbaumlehrpfad
    Obstbaumlehrpfad


    Die Kulturlandschaft der Westpfalz ist durch eine Vielfalt von Nutzungsformen gekennzeichnet. Dazu gehören seit Jahrhunderten Obstbäume, die das Bild unserer heimatlichen Umwelt mitprägen. Ursprünglich war der Streuobstanbau ein wichtiger Beitrag für die Ernährung der Bevölkerung. Mit zunehmenden Importen ging jedoch seine Bedeutung zurück und die Anzahl der Bäume in Feld und Flur nahm stetig ab.

    Erst spät - aber nicht zu spät - wurde erkannt, welchen Wert gerade Obstbäume als belebendes Element für Dorf und Landschaft besitzen.

    In diesem Sinne gilt es, die an unsere Klima- und Bodenverhältnisse angepassten heimischen Obstsorten als kulturgeschichtliches Erbe für den Menschen, die Natur und die Landschaft zu retten. Allein schon die bezeichnenden Sortennamen geben Einblick in eine jahrhundertealte Geschichte.

    Anfahrt:
    von der L356 Weilerbach-Hirschhorn kommend biegen Sie auf die K21 in Richtung Eulenbis ab. Entlang des ersten Wirtschaftsweges, der nach links einbiegt, liegt der "Lehrpfad für alte Obstsorten". Schautafeln informieren über die einzelnen Obstsorten. 

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